Gesetzliche Änderung des Verbraucherkreditrechts und Verbraucherrechts ist in Kraft getreten

Gesetzliche Änderung des Verbraucherkreditrechts und Verbraucherrechts in Kraft getreten

Die gesetzlichen Änderungen des Verbraucherkreditrechts und des Verbraucherrechts (Fernabsatz/Außergeschäftsraum) sind am 15.06.2021 in Kraft getreten. Durch das Gesetz wird den Banken in Umsetzung von Urteilen des Europäischen Gerichtshofes ab sofort ein neues Muster für eine Widerrufsinformation für Allgemein-Verbraucherdarlehen vorgegeben und die Folgen der Kostenermäßigung bei vorzeitiger Rückzahlung von Verbraucherdarlehen in § 501 BGB neu geregelt.

Die ebenso neu gestalteten Muster für Widerrufsbelehrungen für Finanzdienstleistungen im Fernabsatz und im Außergeschäftsraum-Vertrieb müssen erst Ende des Jahres eingesetzt werden. Die Notwendigkeit einer Vorvertraglichen Information für Kreditsicherheiten im Fernabsatz oder Außergeschäftsraum ist seit dem 15.06.2021 entfallen. Der BVR hat dazu mit RS vom 28.05.2021 und vom 14.06.2021 berichtet.

Die AWADO- Rechtsanwaltsgesellschaft hat für den GV-VdR das Thema im AK Verbraucherangelegenheiten des BVR und in den Formulargremien des DG Verlags begleitet und für die Genossenschaftsakademie in zahlreichen Webinaren über das Thema informiert. Der Fokus lag in allen Bereichen darauf, die Banken bestmöglich für die individueller und aufwändiger gewordenen Widerrufsinformationen zu unterstützen, um wirtschaftliche Risiken durch neue „Widerrufsjoker“ zu vermeiden.

Änderungen im Überblick

 

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Herr Rechtsanwalt Henning Diehl
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